Nicht erst seit der japanischen Atomkatastrophe machen wir uns Gedanken um unsere Energievorräte. Viele davon sind endlich und die Forscher suchen fieberhaft nach neuen Möglichkeiten. Solange wir aber nicht wissen, dass uns davon unendlich viel für unendlich lange Zeit zur Verfügung steht, sind wir gut beraten, Energie zu sparen. Das fängt beim Wasser an und hört beim Strom noch lange nicht auf. Dabei kann jeder einzelne Privathaushalt viel dazu beitragen, zum Beispiel indem er bei der Beleuchtung auf geeignete Lichtkörper achtet.
Die Glühbirne wird trotz manch romantischer Seufzer bald ausgedient haben, aber die neuen Lichtquellen bieten hier nicht nur einen adäquaten, sondern auch einen sehr sparsamen Ersatz. Wurden 95% der Glühbirnenenergie in Form von Wärme abgegeben, setzen die modernen LED Leuchten ihre Kraft fast zu 100% in Licht um. Wer bisher darüber gestöhnt hat, dass Energiesparlampen kein angenehmes Licht erzeugen, dass sie viel zu lange brauchen, bis sie ihre optimale Helle erreicht haben und dass es sie außerdem nicht immer in den passenden Formen und Größen gibt, dem seien LED Birnen empfohlen. Ihr gleichmäßig abgestrahltes Licht ist ausgesprochen angenehm, dabei wunderbar hell, aber nicht gleißend. Außerdem ist es sofort in kompletter Stärke verfügbar und lässt sich darüber hinaus auch wieder dimmen - ein Vorteil, mit dem Energiesparlampen nicht aufwarten können.
LED Lampen werden kaum warm, geschweige denn heiß. Außerdem beinhalten sie keine schädlichen Produkte wie Quecksilber und ähnliche Stoffe. Zwei wichtige Kriterien für Eltern, denn aus diesen Gründen sind sie auch keine Gefahr in Kinderhänden. Zudem sehen LED Leuchten mindestens ebenso formschön aus, wie die bisherigen Lampen. LED Birnen sind ein für uns vertrauterer Anblick als die auch weiterhin nicht sehr beliebten Energiesparlampen mit ihren gebogenen Leuchtkörpern - obwohl sich auf diesem Gebiet bereits viel getan hat. Dass LEDs außerdem ausgesprochen sparsam im Verbrauch sind, ist wohl einer ihrer größten Pluspunkte.
Ein Stromvergleich und der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter können sich lohnen - diese Tatsache steht fest. Immer mehr Strombezieher sparen durch günstigere Tarife, ohne dass sie Einbußen am Leistungsspektrum des neuen Anbieters in Kauf nehmen müssen. Wer sich für eine Versorgung mit Ökostrom entscheidet, findet auch in diesem Bereich verschiedene Tarife und kann bares Geld sparen. Häufig führen jedoch ungeklärte Fragen dazu, dass auf einen Anbieterwechsel verzichtet wird. So ist es gut zu wissen, dass dem Kunden durch einen Wechsel kaum bürokratischer Aufwand entsteht. Es müssen lediglich einige Daten an den neuen Anbieter übermittelt werden. Dieser erledigt sogleich alles Nötige. Dazu gehört auch die Kündigung des alten Anbieters. Es kommt durch einen Wechsel auch nicht zu Lücken in der Stromversorgung. Bis zu dem Zeitpunkt, ab dem der neue Strom bezogen wird, findet die Versorgung durch den alten Anbieter statt. Ein Wechsel ist für den Verbraucher immer kostenlos.
Viele Kunden zeigen sich seit einigen Jahren angesichts der steigenden Strompreise wechselwillig. Da es eine Vielzahl an Anbietern gibt, lassen sich im privaten Haushalt jährlich mehrere hundert Euro sparen. Das Internet bietet dem Verbraucher zahlreiche Möglichkeiten, Strompreise zu vergleichen und Ratschläge zu beziehen, um Energie zu sparen. Unabhängige Vergleichsportale wie www.stromvergleich.net verfügen über Suchmasken, die die Funktion einer individuellen und regionalen Suche bieten. Dabei wird auf eine Datenbank zurückgegriffen, die hunderte von verschiedenen Stromanbietern enthält. Es werden einige Daten wie der jährliche Verbrauch, die Postleitzahl oder die Vertragslaufzeit abgefragt. Dadurch erhält der Verbraucher eine optimierte Ergebnisliste von Anbietern, die für ihn in Frage kommen. Die Portale sind größtenteils TÜV-zertifiziert oder von Stiftung Warentest getestet. Dies bietet dem Kunden eine Orientierung bei der Auswahl eines geeigneten Vergleichsportals.
Der Energiebedarf wird aktuell noch zu fast 90 % aus fossilen Rohstoffen, wie Kohle, Erdöl und Erdgas gedeckt. Doch diese Ressourcen werden immer knapper und teurer und durch den enormen Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid kommt es zu einer gewaltigen Umweltbelastung.
Alternative Energieformen dagegen tragen zum Klimaschutz bei, schaffen Arbeitsplätze, machen unabhängig von Rohstoffimporten und erschließen neue Exportmärkte. Erneuerbare Energien gibt es als regenerative Energien aus Quellen, die sich kurzfristig selbst erneuern und nachhaltig zur Verfügung stehen, wie Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie, Erdwärme und aus den Gezeiten gewonnene Energien. Wichtiges energetisches Potenzial, z. B. Bioethanol, Holz oder Biogas, wird aus der Biomasse nachwachsender Rohstoffe gewonnen.
In Deutschland ist die Windkraft die wichtigste alternative Energiequelle. Etwa sieben Prozent des Stromverbrauchs werden von über 21.000 Windkraftanlagen geliefert. Diese Anlagen können im Binnenland, an der Küste oder im Gebirge zur Stromerzeugung eingesetzt werden und großflächige Windparks werden mittlerweile als Offshore-Park ins Meer verlegt.
Die Sonne wird auch in Deutschland immer mehr zur alternativen Energiegewinnung genutzt. Durch die sogenannte Solarthermie mittels Kollektoren wird die Wärme der Sonne direkt in Nutzungswärme umgewandelt und z. B. zur Warmwasserbereitung oder zum Heizen verwendet. In Fotovoltaikanlagen wird dagegen über Solarzellen die Sonnenstrahlung in elektrische Energie umgewandelt und ins Stromnetz eingespeist. Dank innovativer Technik besitzt Deutschland den größten Markt für solarthermische Anlagen in ganz Europa.
Auch Wasserkraft ist sehr wichtig und sie hat den Vorteil, dass sie planbar ist und sich nutzen lässt, wenn man sie benötigt. Wasserkraftwerke, z. B. an großen Stauseen oder an Staustufen bestimmter Flüsse sind technisch ausgereift und haben einen hohen Wirkungsgrad. Aufgrund der massiven Eingriffe in die Natur ist die umweltfreundliche Errichtung dieser oft imposanten Bauwerke jedoch eine große Herausforderung.
Bioenergie aus nachwachsenden Rohstoffen wird zur Erzeugung von Elektroenergie, Wärme oder Biokraftstoff verwendet. Große Kraftwerke verfeuern Alt- oder Restholz, Stroh und andere Biomasse und Kleinanlagen in Häusern benutzen Holzpellets zur Wärmeerzeugung. Biogasanlagen sind für viele Bauern bereits zur wichtigsten Einnahmequelle geworden.
Um die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu reduzieren, sollte jeder einzelne nachhaltig zur Senkung des Energieverbrauches beitragen, z. B. durch energieeffiziente Geräte oder Nutzung erneuerbarer Energien. Die Interseite niedrigenergieforum.de bietet die Möglichkeit, sich umfassend zu diesen Möglichkeiten zu informieren. In den verschiedensten Foren kann man sich mit anderen Nutzern austauschen und erhält wertvolle Tipps zu allen Themen der Energiegewinnung und -einsparung.