Energie-Blog-Deutschland


468x60 Deko aus Afrika

Mittwoch, 26. Januar 2011

Finanzierung und Förderung von Energiesparhäusern in Deutschland

Kategorie: Finanzierung – admin – 16:50

Die Streichung der Eigenheimzulage vor einigen Jahren hat dafür gesorgt, dass einigen Bauherren und Hausbesitzern nicht mehr viele Möglichkeiten für die Finanzierung ihres Eigenheimes übrig blieben. Immerhin eine Variante existiert noch immer und wird uns auch noch über Jahre erhalten bleiben: die Finanzierung und Förderung von Energiesparhäusern.

Was versteht man unter dieser Art der Finanzierung?
Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zuerst klarstellen, was ein Energiesparhaus überhaupt ist. Ein solches Haus zeichnet sich dadurch aus, dass es im Gegensatz zu anderen Häusern - vornehmlich Alt- aber auch Neubauten - sehr viel weniger Energie für Wasser und Heizung nach außen abgibt. Stattdessen soll die gesamte aufgebrachte Energie im Haus bleiben, denn schließlich gehört sie auch dort hin. Viel Energie können Sie beispielsweise einsparen, indem Sie eine Wärmedämmung anbringen.

Das Resultat ist ein drastisch verringerter Energieverbrauch, was diesen Häusern das Prädikat Energiesparhaus einbringt.

Bei der Finanzierung von Energiesparhäusern spielt die KfW - die Kreditanstalt für Wiederaufbau - eine große Rolle. Diese Bankengruppe gewährt all denjenigen, die das Sparen von Energie bei einem Neubau als eines der Hauptziele ansehen, großzügige Förderungen. Auch bei bestehenden Häusern, die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen zum Zwecke des Energiesparens unterzogen werden, hilft die KfW oft und gerne. Allerdings tut sie das nur an, wenn bestimmte Konditionen erfüllt sind.

Was sind die Voraussetzungen für eine Förderung?
Die KfW bietet ihren Zuschuss für Eigenheime nicht allen Bauherren an. Für die Hausfinanzierung muss sichergestellt sein, dass es sich auch tatsächlich um ein Eigenheim handelt. Die anschließende gewerbliche Nutzung des Hauses ist nicht gestattet. Außerdem kann die Förderung durch die KfW nur einmal im Leben in Anspruch genommen werden. Möchte man hingegen gar kein neues Haus bauen, sondern nur ein bestehendes auf den neuesten Stand bringen, müssen dies ebenfalls umweltschonende Modernisierungen sein. Eine Solaranlage oder auch eine Generalüberholung eines völlig veralteten Heizungssystems wären zwei typische Beispiele.
Sind die Voraussetzungen für einen KfW Baukredit zur Modernisierung erfüllt, kann ein Darlehen bis zu einer Höhe von  50.000 Euro beantragt werden.. Besonders die attraktiven Zinsen und andere Konditionen sorgen dafür, dass diese Art der Förderung mehr als nur einen kurzen Blick wert ist. Beachtet werden muss dabei, dass die eigene Bank auch mit der KfW kooperiert - sonst wird es nämlich nichts mit der Förderung. Ist dies jedoch der Fall, darf man die vielen verschiedenen Förderprogramme der KfW ruhig einmal begutachten.