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Donnerstag, 12. November 2009

Energieausweis, welche Arten gibt es

Kategorie: Allgemein – Energiepass – 09:15

Seit ein paar Jahren gehört es zu den Pflichten eines jeden Hausbesitzers, einen Energieausweis erstellen zu lassen. Die Europäische Richtlinie über die Gesamteffizienz von Gebäuden verpflichtet alle Mitgliedsstaaten, einen Energiepass für Gebäude gesetzlich vorzuschreiben. Ziel des Energieausweises ist es zum einem den Verbrauchern einen größtmöglichen, und vor allem unabhängigen, Überblick über den Energieverbrauch zu gewährleisten. Auf der anderen Seite sollen Hausbesitzer zu einer besseren Energie-Effizienz ihrer Gebäude geleitet werden.

Der Energieausweis unterscheidet sich in verschiedene Klassen. Den bedarfsbasierten Energieausweis, verbrauchsbsierten Energieausweis und den Energieausweis für Nicht- Wohngebäude.

Der bedarfsbasierte Energieausweis, dieser Ausweis bewertet ein Haus an den räumlichen Gegebenheiten wie Form und Raumhöhen sowie an der Isolierung oder Dämmung des Daches oder der Außenwände. Für diese Form des Energieausweises benötigt man im Wesentlichen die Dämmstärken des Daches bzw. Geschossdecke, der Außenwände und des Kellers. Außerdem die Art und das Alter der Fenster sowie Angaben mit Alter und Isolierungszustand zur Heizung und Warmwasseraufbereitung.

Alle Daten welche für den bedarfsbasierte Energieausweis benötigt werden im Überblick:

  • Gebäudenutzfläche AN: (in m2)
  • Wohneinheiten
  • Baujahr des Gebäudes
  • Baujahr der Heizungsanlage
  • Form des Hauses mit angrenzenden Häuser
  • Form und Beheizung des Daches und Kellers
  • Konstruktionsart und Dämmung Dach, oberste Geschossdecke, Außenwände und Fußboden zum Keller oder Erdreich
  • Angaben zu den Fenstern
  • Angaben zum Alter und Zustand der Heizung und Warmwasseraufbereitung

Der verbrauchsbasierte Energieausweis benötigen Sie im Wesentlichen die verbrauchten Mengen an Strom, Gas, Öl, Holz oder Kohle aus den letzten drei Jahren.

Alle benötigten Daten und Angaben für den verbrauchsbasierten Energieausweis:

  • Gebäudenutzfläche AN: (in m2)
  • Wohneinheiten
  • Leerstand (in %)
  • Baujahr des Gebäudes
  • Baujahr der Heizungsanlage
  • Energieträger/Heizungssystem
  • Energieverbrauch der letzten drei Jahre
  • Warmwasserverbrauch und die mittlere Warmwassertemperatur (in °C)

Am einfachsten und schnellsten kann man den Energiepass Online bestellen, ein zertifizierter Mitarbeiter überprüft dabei die Angaben und stellt mit seiner Unterschrift die Rechtsgültigkeit der Passes dar.

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2 Kommentare »

  1. Vielen Dank für die Informationen!

    Grüße

    Kommentar von fenster würzburg — Montag, 15. Februar 2010 @ 14:22

  2. Hallo !!

    Wirklich toller uns sehr Informativer Blog. Werde hier jetzt mal öfters vorbeischauen und kich Informieren.

    Schöne Woche noch !!

    LG
    Erdal

    Kommentar von Strompreisvergleich — Montag, 19. April 2010 @ 21:33

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